Kurzmitteilung

27. September 19 Uhr Vortragsveranstaltung

Dr. Bernd Ihl (Halle): Pilze – geliebt, gefürchtet, geheimnisvoll.

Samtfußrübling; Foto: B. Ihl

Der Hallenser Biologe Dr. Bernd Ihl hat sich pünktlich zur Pilzsammel-Hochsaison mit dem interessanten Vortragsthema „Pilze – geliebt, gefürchtet, geheimnisvoll“ nach Altenburg auf den Weg gemacht. Am Dienstag, den 27.September um 19 Uhr lädt er im Vortragsraum des Naturkundemuseums Mauritianum Altenburg zu einem kleinen Streifzug in die so überaus geheimnisvolle Welt der Pilze ein. Natürlich liebt man Pilze, weil sie schmackhafte Gerichte liefern können und ihr Suchen und Finden schöne Naturerlebnisse garantiert – und man fürchtet sie, weil einige wenige von Ihnen auch tödlich giftig sind. Vor allem aber sind es geheimnisvolle, faszinierende Lebewesen, die eine essentielle Rolle in den Ökosystemen spielen.

Aber das, was die Pilzjäger sammeln, ist nur ein kleiner Teil jener geheimnisvollen Lebewesen. Verborgen in der Erde spinnen sie tatsächliche Netzwerke und verbinden Pflanzen miteinander. Warum zeigen sie sich dann als Fruchtkörper auch über der Erde? Wie und wovon ernähren sie sich eigentlich und natürlich, was sind die wirklich Gefährlichen für uns unter ihnen.

Ferienveranstaltung

Bergbaufolgelandschaft „Phönix Nord“ erleben

Zielgruppe: Kinder und Kindergruppen aus Schulhort oder Vereinen, Familien, gern auch interessierte Erwachsene

Die extensive Beweidung durch Wasserbüffel, Heckrinder und Exmoor- Ponys dient der Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt. Wir wollen vorrangig das Insektenleben im ehemaligen Tagebaugebiet entdecken, untersuchen und bestaunen. Hier kann man ganz nebenbei im Tun viel Neues über verschiedenste Lebensräume (Teiche, Trockenrasen, Büffelfladen…) lernen. Und mit etwas Glück bekommt man auch unsere vierbeinigen Landschaftspfleger zu Gesicht.

Nach vorheriger Absprache ist auch ein abschließendes Picknick am See möglich.

Verpflegung bitte mitbringen. Wetterfeste Kleidung bzw. Schuhe sinnvoll!

Jeweils zwei Veranstaltungen zu diesen beiden Themen finden statt am:

21. Juli und 28. Juli

 „Wilde Weide- All inclusive im Büffelfladen“                                           

11. August und 18. August

„Vielfalt am und im Gewässer“       

Treffpunkt: Falkenhain Friedrich- Engels-Straße/ Ecke Gartenstraße                                      

Zeit: jeweils 8.30 – 11.30Uhr   

Anmeldung/ Nachfragen: 0176 41695610 bzw. loesch@nfga.de  Anmeldung erwünscht! Kosten: durch Förderung kostenfrei!

Die Wechselkröte im Altenburger Land

Allerlei Wissenswertes zum Lurch des Jahres 2022

Am 28.06.2022 lädt die Naturforschende Gesellschaft Altenburg herzlich um 19.00 Uhr in das Naturkundemuseum Mauritianum zum Vortrag „Die Wechselkröte im Altenburger Land – Allerlei Wissenswertes zum Lurch des Jahres 2022“ ein.

Im jährlichen Wechsel mit der Aktion „Reptil des Jahres“ wird der „Lurch des Jahres“ seit 2006 durch die Arbeitsgemeinschaft Feldherpetologie und Artenschutz der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) in Kooperation mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) und der Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (karch) ernannt.

Einhergehend mit einer Höherstufung der Gefährdung in den nationalen Roten Listen weist die Aktion exemplarisch auf die Verschlechterung von Lebensbedingungen und Bestandssituation der nominierten Art hin. Der Vortrag vermittelt Naturfreunden und interessierten Laien allerlei Wissenswertes (Merkmale, Verbreitung, Lebensweise, Besonderheiten, Schutz, Gefährdung usw.) rund um die Kröte im Tarnmuster mit dem markantem Trillern.

Schönwetter? – Wenn der Himmel seine Schleusen öffnet.

Das Wechselspiel aus Erdrotation, Sonneneinstrahlung und den Elementen führt zu flüchtigen Himmelsschauspielen. Für den in Jena lebenden Fotografen Marco Rank ist die Begegnung mit atmosphärischen bzw. meteorologischen Erscheinungen eine einmalige Naturerfahrung. Was kann uns der Blick in den Himmel verraten? Mit den Bildern seiner Ausstellung zeigt und erklärt Marco Rank u.a. Wolkenformen, Tornados, Blitze, Eisnebelhalos oder Polarlichter – vieles davon mitten in Thüringen aufgenommen. Unwetter und ihr Gefahrenpotential stellt er unter anderem durch das markante und schadenträchtige Starkregenereignis vom 05. Juni 2021 in Altenburg mit über 50 Litern Wasser pro Quadratmeter dar. Neben Risiken möchte Rank für die Ästhetik und Vielfalt der Natur sensibilisieren und die Bedeutung des Wettergeschehens in der Klimakrise diskutieren. Seine eindrucksvollen Fotografien sind in der neuen Sonderausstellung „Schönwetter? – Wenn der Himmel seine Schleusen öffnet.“ zu sehen, die ab 21. Juni im Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg präsentiert wird.