20.05.2017 – 10 Uhr – „Die Rasephaser Wiesen bei Altenburg – Eine Wanderung vom Gestern über das Heute bis in die Zukunft“

Am 20. Mai 2017 lädt die Naturforschende Gesellschaft Altenburg zu einer naturkundlichen Wanderung in Altenburg ein. Das Exkursionsziel der kurzen, etwa 1,5 stündigen Rundwanderung  sind die Rasephaser Wiesen an der Blauen Flut. Unter dem Motto „Eine Wanderung vom Gestern über das Heute bis in die Zukunft“ wird ein Überblick zur wechselhaften Geschichte und dem damit verbundenen Landschaftswandel des Gebietes geboten. Letzterer begann mit dem Bau der Eisenbahnlinie Leipzig – Altenburg – Hof im Jahr 1841. Ein Bahndamm wurde aufgeschüttet, die feuchte Aue zerschnitten und entwässert. Später wurde der Bachlauf begradigt, die Wiesen als Militärgelände von der Sowjet-Armee genutzt. Erst im Zuge einer Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme zum Bau der Altenburger Ortsumgehung begann man mit der Renaturierung der Auenlandschaft. Seit 2005 fließt die Blaue Flut zumindest teilweise wieder im ursprünglichen Bett. Dennoch entwickelten sich auf den Flächen bisher noch nicht die gewünschten Feuchtwiesen. Was ist für die Zukunft geplant? Darüber geben die Exkursionsleiter Gitte Baumkötter und Elisabeth Endtmann Auskunft. Sie werden auch bemerkenswerte Tier- und Pflanzenfunde am Wegesrand erläutern. Die etwa 2,5 km lange Wanderung, zu der auch Kinder herzlich eingeladen sind, beginnt um 10.00 Uhr. Sie startet am Rasephaser Dorfanger, am Parkplatz unterhalb der Kirche.

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Gebänderte Prachtlibelle

Gebänderte Prachtlibelle

Infotafeln an Blauer Flut

Informationstafeln entlang der Blauen Flut

09.05.2017 – 18 Uhr – Im Revier der Wasserbüffel – Eine Entdeckungstour im Naturschutzgebiet „Haselbacher Teiche“

Die Naturforschende Gesellschaft Altenburg lädt am 09. Mai 2017 um 18.00 Uhr zu einer Entdeckungstour durch das Naturschutzgebiet „Haselbacher Teiche“ ein. Diese wurden 1521 künstlich angelegt und dienen über die Jahrhunderte bis in die Gegenwart der Fischzucht. Ende des 20. Jh. führte die intensive Bewirtschaftung zum Rückgang gebietstypischer Vogel- und Amphibienarten. Nachdem 2004 der NABU Altenburger Land e. V. die Pacht übernahm und extensive Fischwirtschaft betreibt, hat sich der Zustand des Teichgebietes wieder verbessert. Karpatenbüffel übernehmen die Strukturierung der Feuchtwiesen, Kleingewässer und Schilfbereiche. Über 200 Vogelarten konnten in einer Studie von 2000 bis 2012 im Gebiet nachgewiesen werden. Für einige seltene Wasservögel, wie Zwergdommel, Wasserralle, Teichhuhn oder Zwergtaucher gehört das Teichgebiet zu den wichtigsten Brutgebieten in Thüringen.

Leitung: Wilfried Zimmermann, Naturkundemuseum Mauritianum der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg/NABU Altenburger Land und Dr. Alexander Borowski, Natura 2000-Station „Auen, Moore, Feuchtgebiete“

Wasserbüffel

Foto: Wasserbüffel

29.04.2017 – 08:00 Uhr – „Morgengezwitscher auf dem Altenburger Friedhof“ – Vogelstimmenexkursion

Pfeifen, zwitschern, schlagen, tirilieren, klingeln, flöten, schmettern – so verschieden sind die Gesänge unserer heimischen Vögel, die im Frühling beginnen, ihre Reviere abzustecken und Nester zu bauen.

Wer sich im Erkennen heimischer Vogelarten anhand derer Stimmen üben möchte, kann sich zu einer Vogelstimmenexkursion, am 29. April um 8.00 Uhr, unter Führung von Mike Jessat einfinden. Auf dem Weg über den städtischen und kirchlichen Friedhof in Altenburg gibt es zur Morgenstunde eine große Vielfalt zu erlauschen. Mit etwas Glück lässt sich auch der eine oder andere Vogel blicken, weshalb wir empfehlen, ein Fernglas mitzubringen. Besonderheiten in den vergangenen Jahren waren dort das mit zarter Stimme wispernde Wintergoldhähnchen und einige Male auch ein kräftig „schlagendes“ Nachtigall-Männchen.

Friedhof_Endtmann

     Foto: Altenburger Friedhof

Grünspecht_W.Zimmermann

     Foto: Grünspecht

22.04.2017 – 09:00 Uhr – Frühjahrswanderung durch den Leinawald

Das Naturschutzgebiet „Leinawald“ befindet sich östlich von Altenburg. Typisch für die Altenburger Lößlandschaft ist die Laubmischwaldform in verschiedenen Ausprägungsformen wie Traubeneichen-Hainbuchenwald, Schaumkraut-Erlenwald, Stieleichen-Hainbuchenwald. Hier gibt es zahlreiche seltene Arten wie beispielsweise die Mopsfledermaus, aber auch das Thüringer Hauptvorkommen des Springfrosches. Gemeinsam mit den beiden Leina-Kennern Herrn Wolfgang Paritzsch und Dr. Hartmut Baade laden wir Sie am 22. April 2017 um 9.00 Uhr herzlich zu einem etwa 2-3 stündigen Streifzug durch den Leinawald ein. Vorbei an der wiederentdeckten „Elisabeth-Quelle“ bietet sich den Teilnehmern die Gelegenheit, in der Frühlingskulisse des Leinawaldes allerlei Wissenswertes über dessen Pflanzen und Tierwelt sowie über die Geschichte und Waldentwicklung zu erfahren. Mit zu bringen sind wetterfeste Kleidung und ein Fernglas.

Ort: Senioren-Wohnpark Klausa, Am Leinawald 47/48, 04603 Nobitz

Leitung: Wolfgang Paritzsch, Revierförster a.D. und Dr. Hartmut Baade (beide Naturforschende Gesellschaft Altenburg), Dr. Alexander Borowski, Natura 2000-Station „Auen, Moore, Feuchtgebiete“

Endtmann_verkleinert

Foto: Waldtümpel

15.04.2017 – 08:00 Uhr – Vogelstimmenexkursion im Schlosspark Altenburg

Amsel, Drossel, Fink und Star erkennen Sie schon? Aber was pfeift und singt denn da noch? Zum Erkennen unserer gefiederten Mitbewohner spielt der Gesang eine wesentliche Rolle. Das Naturkundemuseum Mauritianum lädt am 15. April um 8.00 Uhr zu einer Vogelstimmenexkursion in den historischen Schloßpark Altenburg ein, wo eine Vielzahl an Vogelstimmen zu hören ist. Doch welche Stimme gehört zu welchem Vogel? Mike Jessat stellt die Vögel des Parks vor, welche ihre Brutreviere bezogen und teilweise mit dem Nestbau begonnen haben. Es werden ca. zwanzig Vogelarten erwartet, so dass diese Exkursion gut für „ornithologische Einsteiger“ aber auch zur Auffrischung der Kenntnisse aus den Vorjahren geeignet ist. Nach der Tour bietet sich ein Besuch des Naturkundemuseums Mauritianum an, welches ab 10 Uhr geöffnet ist (Eintritt frei). Mitzubringen sind wetterfeste Kleidung und ein Fernglas.

 

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Foto: Gartenrotschwanz

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