Ethnologie im 21. Jahrhundert

Das Mauritianum erweitert seine Schwerpunkte der Forschung um einen weiteren, die Ethnologie… Neuanfänge brauchen Konzepte, Sammlung und Ideen. Diese wollen wir uns bei erfahrenen Museumsmachern holen. Deshalb laden wir zum Gespräch. Die erste vor dem Mikrofon ist Clementine Deliss. Sie studierte Kunst und Ethnologie in Wien, London und anderswo und hat in ihrem Leben als Ausstellungsmacherin ein Leben unter Künstlern geführt. Dies führt sie nun in ihrer Eigenschaft als Direktorin des Frankfurter Weltkulturen-Museums fort. Ihr großes Thema ist der Anachronismus völkerkundlicher Sammlungen und die Arbeit mit diesen im hier und heute.

Ein Schwerpunkt ethnologischer Forschung am Mauritianum ist das Forschen in schwer erreichbaren Regionen. Diese Regionen, deren Infrastruktur stark von natürlicher Landschaft und weniger durch die kulturelle Bearbeitung des Menschen geprägt sind, ermöglichen in einzigartiger Weise die Verbindung von Mensch und Umwelt zu untersuchen, sein Umweltwissen zu erforschen, und dieses in die praktische Umweltarbeit mit einfließen zu lassen.

 

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