Vortrag

25.10.2018 – 19 Uhr: Vortrag Klaudia Remus (Landesverband Thüringer Imker e.V.) – Apitherapie – Gesundheit aus dem Bienenvolk

Zu diesem Thema findet am Donnerstag, 25.10.18 um 19 Uhr im Mauritianum Altenburg ein Vortrag statt. Referentin ist Frau Klaudia Remus vom „Landesverband Thüringer Imker e.V.“. Die Zuhörer erfahren interessante Details über die positive Wirkung der Produkte aus dem Bienenvolk wie Bienenhonig, Propolis/Kittharz, Gelee Royal, Bienenwachs und Stockluft auf das menschliche Wohlbefinden.

Der Bienenzüchterverein Altenburg 1853 und das Mauritianum Altenburg laden alle Interessenten zu diesem informativen Vortrag herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

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23.10.2018 – 18 Uhr – Dr. Bernd Ihl (Halle/Saale): Bunt sind schon die Wälder

Worauf beruhen die wundervollen Farbveränderungen vieler Blätter im Herbst, bevor sie sich von den Bäumen lösen – und warum sind einige Blätter das ganze Jahr über „bunt“? Wie entstehen die Farben der Blüten und wieso können einige ihre Farbe verändern? Was passiert, wenn sich eine unreife grüne Tomate in eine reife rote verwandelt und was, wenn Rotkohl zu Blaukohl wird?

Falls Sie sich solche Fragen schon einmal gestellt haben, erhalten sie darauf Antworten in dem Vortrag: „Bunt sind schon die Wälder – Wissenswertes über die Herbstfärbung, den Blattfall und generell die Farbentstehung in Pflanzen“, zu dem das Mauritianum Altenburg am 23.10.2018 um 18 Uhr herzlich einlädt. Der Referent ist Dr. Bernd Ihl aus Halle.

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29.09.2018 – Ausstellungseröffnung „110 Jahre organisierte Aquaristik in Altenburg“ & Vorträge der Fachgruppe Limnophila (Altenburger Fachgruppe für Aquarien- und Terrarienkunde)

Große Aquarienausstellung anlässlich des Jubiläums „110 Jahre organisierte Aquaristik in Altenburg“

im Mauritianum Altenburg vom 29.09. – 26.10.2018.

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29.09.2018:

09:30 Uhr Ausstellungseröffnung

10:30 Uhr Vortrag „Faszination Guppyzucht“, Claus Osche, Altenburg

14:30 Uhr Vortrag „Zierfischbiotope Mexikos“, Hans Jürgen Kemmling, Dessau

16:00 Uhr Vortrag „Urzeitkrebse in Brandenburg und im Hobby“, Florian Lahrmann, Berlin

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Öffnungszeiten der Ausstellung:

Dienstag – Freitag 13 bis 17 Uhr

Samstag, Sonntag: 10 Uhr bis 17 Uhr

Eintritt an allen Tagen: Erwachsene 3 Euro, Kinder ab 10 Jahren 1,50 Euro

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Börse am 27.10.2018 von 10 bis 15 Uhr.

25.09.2018 – 18 Uhr – Vortrag: Prof. Dr. Arnold Müller (Leipzig): „Pilze und Geologie im mitteldeutschen Trockengebiet“

Angesichts der diesjährigen extremen Dürre sind Pilze außerordentlich rar. Sommertrockenheit ist im mitteldeutschen Trockengebiet aufgrund der besonderen regionalen Klimaverhältnisse aber die Regel und magere Pilzjahre ebenfalls. Trotz dieser regionalklimatischen Bedingungen gibt es an Saale, Unstrut und in der südöstlichen Umrandung des Harzes einen außerordentlichen Reichtum an Pilzarten, nicht zuletzt durch zahlreiche thermophile (wärmebedürftige) Arten. Neben dem lokalen Klima spielt der geologische Untergrund eine wesentliche Rolle. Zahlreiche Pilze sind an bestimmte Bodenverhältnisse angepasst und mögen entweder basische oder saure Böden. Die geologischen Verhältnisse der Region verursacht ein kleinräumiges Mosaik verschiedenster Böden, so dass auf recht engem Raum Pilze verschiedenster Ansprüche ihren Platz finden, zumal die Bodenarten auch die Vegetation maßgeblich beeinflussen und somit das Angebot möglicher Mykorrhiza-Partner für die Pilze. Kurzum: Geologie und lokales Klima sind Hauptstandortfaktoren für eine ungemein reiche Pilzflora. Wenn nach trockenen, pilzarmen Jahren mal wieder ein ausreichend feuchtes und warmes Jahr ins Land geht, erscheint die ganze Fülle der Pilzarten und in günstigen Phasen kann man eine regelrechte Pilzexplosion beobachten, besonders im Herbst. Dann findet man an bestimmten Punkten („Hotspots“) zahlreiche Arten der seltenen Haarschleierlinge, oft auf den stark basischen, flachgründigen Muschelkalkböden. Andere Arten erscheinen eher auf Löss oder sauren Böden auf Buntsandstein. Auf mageren, naturbelassenen Wiesen und Trockenrasen können lebhaft gefärbte Saftlinge und Rötlinge wahre Farbfeuerwerke hervorbringen, wobei zahlreiche Arten wiederum entweder an Kristallingesteine, Buntsandstein oder Muschelkalk gebunden sind. Der Vortrag führt kurz in die geologische und klimatische Situation des mitteldeutschen Trockengebiets ein. Danach werden verschiedene bodenabhängige Pilzgesellschaften der Wälder und Wiesen mit teilweise extrem seltenen Arten vorgestellt.

A. Müller

Lilafarbene Wiesenkoralle (Ramaria pulchella

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Orangefarbener Wiesenellerling (Cuphophyllus pratensis)

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Rotvioletter Klumpfuß (Cortinarius rufo-olivaceus)

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Schönblauer oder Adel-Klumpfuß (Cortinarius terpsichores)

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Goldporiger Röhrling (Aureoboletus gentilis)

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Fotos: A. Müller

19.06.2018 – 18:00 Uhr – Dr. Elisabeth Endtmann (Mauritianum): Hatschi – Blütenstaub zwischen Kriminalistik und Medizin

Das Naturkundemuseum Mauritianum lädt am 19.06.2018 zum letzen Naturwissenschaftlichen Kolloquium vor der Sommerpause ein. „Hatschi“ so lautet der Titel des Vortrages. Vorgestellt werden Pollenkörner, Winzlinge mit einer Größe von ca. 10–100 µm, die aber in vielen Bereichen des täglichen Lebens eine große Rolle spielen. Zum einen dienen sie der Befruchtung der Pflanzen. Heuschnupfengeplagte sind beim Thema Blütenstaub eher genervt. Lösen viele Pollentypen doch unangenehme Allergien aus. Der Imker kann mit ihrer Hilfe für seinen Honig einen Qualitätsnachweis hinsichtlich Herkunft und Sortenreinheit erbringen. Und selbst bei der Erforschung der Erd- und Menschheitsgeschichte spielen Pollenkörner eine wichtige Rolle. Mit ihrer Hilfe lassen sich u.a. die Klimaentwicklung im Verlauf der Erdgeschichte, der Zeitpunkt bestimmter geologischer Ereignisse oder der Beginn verschiedener menschlicher Landnutzungsformen, wie z.B. der Beginn von Weidewirtschaft oder Getreideanbau, sicher bestimmen. Nicht zuletzt können Pollenkörner auch in der Kriminalistik entscheidende Hinweise auf Straftaten, Verdächtige oder Opfer geben. Die Referentin Elisabeth Endtmann wird bei ihrem Vortrag aber auch auf den faszinierenden Formenreichtum dieser Winzlinge eingehen. Abwechslung ist also garantiert. Der Vortrag beginnt um 18.00 Uhr. Interessierte sind herzlich willkommen.

Pollen Moschus-Malve

Pollenkorn einer beliebten Gartenpflanze, der Moschus-Malve

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