Sonderveranstaltung

3.September – 29.Oktober 2017: Sonderausstellung „Altenburger Trialog. Ein Gastspiel junger Kunst“ im Lindenau-Museum, Mauritianum und Schloss- & Spielkartenmuseum.

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Kunst der Gegenwart trifft auf teils mehrere Jahrhunderte alte Museumsexponate. Mit dem „Altenburger Trialog“ wird ein solches Ausstellungsformat nun erstmals in Altenburg umgesetzt und so ein vollkommen neuer Blick auf die Dauerausstellungen dreier Museen eröffnet.

Während eines Zeitraumes von zwei Monaten werden sich in den unmittelbar benachbarten Museen des Schlossparks – dem Lindenau-Museum, dem Naturkundemuseum Mauritianum und dem Schloss- und Spielkartenmuseum – insgesamt achtzehn Arbeiten von zehn aufstrebenden jungen Künstlerinnen und Künstlern präsentieren, die alle Studierende oder Absolventinnen und Absolventen der Bauhaus-Universität Weimar sind.

Die technisch und medial vielfältigen, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffenen Arbeiten reagieren auf ausgewählte Objekte und Objektgruppen der Sammlungspräsentationen. Nicht selten entfaltet sich an diesen Gegenüberstellungen auf einmalige Weise die gegenwärtige Bedeutung der musealen Exponate. Der eigentliche Trialog entsteht dann zwischen dem Betrachter, der dieses Zwiegespräch aus seiner Perspektive deutet, und den Bild- und Lebenswelten von damals und heute.

Gezeigt werden Arbeiten von: Gökçen Dilek Acay // Till Ansgar Baumhauer // Louis de Belle // Theresa Berger // Sebastian Hertrich // Saori Kaneko // Michael Merkel // Linda Schumann // Philipp Specht // Sebastian Wanke

Die Eröffnung findet am 3. September um 11 Uhr im Lindenau-Museum statt.

Führungen:

  • Sonntag, 3. September, 11 Uhr Vernissage im Lindenau-Museum, Rundgang über die drei Museen ab ca. 13 Uhr
  • Donnerstag, 12. Oktober, 18.30 Uhr, Führung Schloss- und Spielkartenmuseum und Naturkundemuseum Mauritianum (Treffpunkt: Kassenbereich des Schloss- und Spielkartenmuseums)
  • Sonntag, 29. Oktober, 14 Uhr, Rundgang über die drei Museen mit einigen der beteiligten KünstlerInnen (Treffpunkt: Foyer Lindenau-Museum)

10.06.2017 – ab 18 Uhr – Nachts im Museum? – 18. Altenburger Museumsnacht

Mauritianum

200 Jahre Naturforschung im Altenburger Land

1817 wurde in Altenburg eine Gesellschaft für Naturkunde gegründet, mit dem Ziel, die Ergebnisse der Naturforschung zu verbreiten und besonders die Naturkenntnis der Heimat zu fördern. 200 Jahre sind seitdem ins Land gegangen, ein eigenes Naturkundemuseum wurde 1908 errichtet. In den vergangenen 10 Jahren entwickelte sich aus reiner Sammlungs- und Forschungstätigkeit praktische Naturschutzarbeit. Darüber informiert die aktuelle Sonderausstellung des Museums: „Unterwegs in Sachen Biodiversität“. Zusätzlich erwartet die Besucher ein buntes Treiben im und vor dem Museum sowie zahlreiche Mitmachangebote für Groß und Klein. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

 

Eintritt: 8 €

Ermäßigt: 6 € für Auszubildende, Studierende und Schwerbehinderte sowie Medaillenträger des Skatstadtmarathons 2017.

Freier Eintritt: für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Der Betrag wird einmalig entrichtet und gilt für alle beteiligten Einrichtungen.

09.04.2017 – 8:30 Uhr – Frühlingserwachen an den Burgbergen der Drei Gleichen

Gemeinsame Exkursion der Natura-2000-Station „Gotha-Ilmkreis“ und der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg (NfGA)

Datum: 09. April 2017, 8:30 Uhr
Dauer: 3,5 Stunden
Treffpunkt: Tankstelle Mühlberg, 99869 Mühlberg,
Wanderslebener Straße 24
Koordinaten: 50°52‘25.5“N, 10°49‘49.2“E
Leitung: Dr. Wolfgang Klug (Gotha)

Frühlingserwachen an den Burgbergen der Drei Gleichen

Vom Parkplatz aus führt die Wanderung mit Blick zur Mühlburg hinauf auf den Höhenzug der Schlossleite. Unter dem noch lichten Blätterdach des Eschen-Ahorn-Schatthangwaldes am Nordhang können wir uns am Frühblüheraspekt mit Märzenbecher (Leucojum vernum) und Gelbem Windröschen (Anemone ranunculoides) erfreuen. In den alten Eichenmischwäldern auf dem Plateau finden wir zudem das Leberblümchen (Hepatica nobilis).

Im Gegensatz zu den artenreichen Waldlebensräumen führt uns die zweite Etappe auf die einzigartigen offenen, bunten Ton-Mergel Flächen, den sogenannten „Badlands“, am Hang der Burg Gleichen. Sie gehen über in kontinentale Trocken- und Halbtrockenrasen, wo Hunderte Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis) die sonst noch kargen Rasen goldgelb erstrahlen lassen.

zartblaue Tropfen

18.03.2017 – 09:30 bis 14 Uhr – Beobachtend und forschend unterwegs im Altenburger Land – Vortragsveranstaltung der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg

 

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Vor 200 Jahren wurde in Altenburg eine Gesellschaft zur Erforschung der Natur gegründet – die Naturforschende Gesellschaft des Osterlandes. Sie legte auch den Grundstein für die naturwissenschaftlichen Sammlungen – das „Handwerkszeug des Naturforschers“, die seit 1908 im Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg aufbewahrt und stetig erweitert wird.

Anlässlich unseres Jubiläums „200 Jahre Naturforschung in Altenburg“ findet eine Vielzahl von Veranstaltungen statt. Ergänzend zu den beiden neu eröffneten Sonderausstellungen „Unterwegs in Sachen Biodiversität“ werden am Samstag, dem 18.03.2017, Mitglieder der Naturforschenden Gesellschaft von ihren Aktivitäten im Altenburger Land in einer öffentlichen Vortragsveranstaltung im Vortragsraum des Mauritianums berichten. Um 9.30 Uhr starten die Referenten mit kurzen Vorträgen über zoologische Arbeiten. Ab 12.10 Uhr steht dann die Botanik im Vordergrund. Die Themen der acht Vortragenden sind vielfältig. Sie reichen von Naturbeobachtungen in der Umgebung Gerstenbergs, Wildbienen, Schmetterlingen und Kranichen im Altenburger Land bis hin zu Untersuchungen der Vegetation in der Sprotteaue während der Nacheiszeit, zur Pilzflora im Landkreis und zur Pflanzenwelt des Leinawaldes. Außerdem wird über einen alten Exportschlager aus Lohma – den Lindenbast – berichtet. Bis etwa 14.00 Uhr besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, Neues zu erfahren und mit den Vortragenden zu diskutieren. Die Naturforschende Gesellschaft Altenburg und das Mauritianum freuen sich auf Ihren Besuch.

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Programm

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09.30 – 09.40 Uhr:

Begrüßung

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09.40 – 10.00 Uhr:

Joachim Körner (Gerstenberg): 60 Jahre Naturbeobachtungen in der Umgebung von Gerstenberg.

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10.00 – 10.20 Uhr:

Ulrich Poller (Treben): Die Wildbienenfauna des Altenburger Landes.

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10.20 – 10.30 Uhr:

Pause / Diskussion

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10.30 – 10.50 Uhr:

Gerd Smyk (Lucka): Der Kranich im Altenburger Land.

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10.50 – 11.20 Uhr:

Maximilian Olbrich (Altenburg / Bernburg):

Ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Tagfalterfauna des Altenburger Landes.

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11.20 – 12.10 Uhr:

Mittagspause

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12.10 – 12.30 Uhr:

Dr. Elisabeth Endtmann (Windischleuba):

Saara‘s Geheimnis – Makrofossil-Analysen im Altenburger Land.

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12.30 – 12.50 Uhr:

Frank Wendland (Nobitz): Erfassung der Pilzflora und Pilzaufklärung im Altenburger Land.

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12.50 – 13.00 Uhr:

Pause / Diskussion

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13.00 – 13.20 Uhr:

Dr. Hartmut Baade (Altenburg): Die Flora des Leinagebietes – ein Zwischenbericht.

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13.20 – 13.40 Uhr:

Wolfgang Paritzsch (Klausa): Lindenbast – ein alter Exportschlager aus Lohma a. d. Leina .

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13.40 – 14.00 Uhr:

Abschließende Diskussion

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16.10.2016 – 10 bis 16 Uhr – Apfel- und Birnensortenschau – Walter Janovsky (Kayna)

Am Sonntag, dem 16.10.2016, findet von 10 bis 16 Uhr eine Apfel- und Birnensorten-Ausstellung im Naturkundlichen Museum Mauritianum Altenburg statt. Die umfangreiche Sortenschau lädt zum Vergleichen und zum fachlichen Austausch ein. Auch dieses Mal besteht die Möglichkeit, sich Apfel- und Birnensorten aus dem eigenen Garten durch Herrn Walter Janovsky aus Kayna bestimmen zu lassen. Besonders erfreulich ist das zunehmende Interesse junger Familien, die den Wert des Streuobstes schätzen, die alte Sorten kennen lernen wollen und die untereinander Kontakte knüpfen.

 

Apfelausstellung 2013

 Eintritt: 2 Euro / Person

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