Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg

Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg

14.04.2018 – 08:00 Uhr – Mike Jessat (Mauritianum): Vogelstimmenexkursion im Schlosspark Altenburg

„Alle Vögel sind schon da …“

Amsel, Drossel, Fink und Star erkennen Sie schon? Aber was pfeift und singt denn da noch? Zum Erkennen unserer gefiederten Mitbewohner spielt der Gesang eine wesentliche Rolle. Das Naturkundemuseum Mauritianum lädt am 15. April um 8.00 Uhr zu einer Vogelstimmen-exkursion in den historischen Schloßpark Altenburg ein, wo eine Vielzahl an Vogelstimmen zu hören ist. Doch welche Stimme gehört zu welchem Vogel? Mike Jessat stellt die Vögel des Parks vor, welche ihre Brutreviere bezogen und teilweise mit dem Nestbau begonnen haben.

Es werden ca. zwanzig Vogelarten erwartet, so dass diese Exkursion gut für „ornithologische Einsteiger“ aber auch zur Auffrischung der Kenntnisse aus den Vorjahren geeignet ist. Nach der Tour bietet sich ein Besuch des Naturkundemuseums Mauritianum an, welches ab 10 Uhr geöffnet ist (Eintritt frei). Mitzubringen sind wetterfeste Kleidung und ein Fernglas.

Treffpunkt: vor dem Naturkundemuseum Mauritianum, Parkstraße 1, 04600 Altenburg

Buntspecht W.Zimmermann

Buntspecht

24.09.2017 – 14:30 Uhr – Die Vielfalt der Streuobstwiese entdecken! Ein Erlebnis für Groß und Klein an der Hellwiese in Altenburg

Termin:           24. September 2017, 14.30 Uhr

Ort:                  Streuobstwiese am Südbad Altenburg, Hellwiese, 04600 Altenburg

Leitung:          Cordula Winter (Naturforschende Gesellschaft Altenburg)

Granny Smith, Golden Delicious und Pink Lady kennt wohl jeder aus dem Supermarkt. Doch wissen Sie auch wie Minister Hammerstein, Schöner von Nordhausen oder Zuccalmaglios Renette schmecken? Probieren Sie es aus! Bei einer Verkostung verschiedener Apfel- und Birnensorten werden Sie sicher auf den Geschmack der alten, oft nur lokal verbreiteten Obstsorten kommen. Erfahren Sie außerdem, welche Schätze Streuobstwiesen noch beheimaten. Welche Tierarten leben dort? Wo genau kann man sie finden? Warum sind knorrigen Obstbäume zum langfristigen Erhalt der Artenvielfalt so wichtig? Nach der Veranstaltung bietet sich ein Spaziergang an der Blauen Flut entlang der sogenannten Hellwiese, einer naturgeschützten Schilf- und Feuchtwiesenlandschaft, vorbei am Märchenbrunnen zum Großen Teich an.

Das Projekt „Eremitlebensräume Altenburger Land“ wird über die Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen, Programm zur „Entwicklung von Natur und Landschaft“ umgesetzt. Die Fördermittel werden von der Thüringer Aufbaubank ausgereicht.

Jessat_Streuobstwiese am Freibad

Foto: Streuobstwiese am Freibad

02.09.2017 – 10 Uhr – Radexkursion „Natur und Rad – Bahnlinie als grünes Band und (künftiger) Rad- und Wanderweg“.

Termin:           2. September 2017, 10.00 Uhr

Ort:                  Bahnhof Altenburg, Wettiner Str. 15, 04600 Altenburg

Leitung:          Uwe Andersch, NABU Altenburger Land und ADFC Thüringen e.V.

Am 2. September um 10.00 Uhr findet eine Exkursion entlang der ehemaligen Bahnlinie Altenburg-Narsdorf (1901 eröffnet, 1995 stillgelegt) durch hügeliges Gelände bis nach Niedersteinbach statt. Der Bahndamm selbst stellt heute einen selten gewordenen Lebensraum für viele Arten dar und wurde aus diesem Grund durch die NABU Stiftung Nationales Naturerbe durch Kauf gesichert. Als „grünes Band“ verbindet er wertvolle Biotope und Naturschutzflächen. Die Strecke beeindruckt vor allem durch ihre denkmal-geschützten Bogenbrücken (Viadukte). Direkt am Frohnsdorfer Viadukt wird durch den Förderverein Viaduktradweg Leckeres vom Grill angeboten. Es wird trotzdem empfohlen ein kleines Care-Paket auf die Tour mitzunehmen.

Die Rückfahrt führt durch den Leinawald und ist bis auf einen letzten Anstieg vor Altenburg nahezu eben. Es wird weitgehend auf wenig befahrenen Straßen bzw. Wegen mit guter Oberfläche gefahren. Die Straßen sind größtenteils asphaltiert, kürzere Streckenabschnitte haben eine schlechte Oberfläche. Die Exkursion ist für Familien mit Kindern geeignet, die sich die Entfernung von ca. 40 km zutrauen.

Radexkursion

Foto: Teilnehmer einer Rad-Exkursion am Viadukt

Fotoquelle: Uwe Andersch

02.09.2017 – 10 Uhr – Neue Nischen für Ziegenmelker und Auerhuhn – Schaffung von wertvollen Lebensräumen durch Beweidung im Waldgebiet Uhlstädter Heide

Bald neue Bewohner in der Uhlstädter Heide

Termin:           2. September 2017, 10.00 Uhr

Ort:                   Abzweigung „Hauswand“ zwischen Friedebach Ort und Campingplatz

Leitung:           Dirk Hofmann, Natura-2000 Station Obere Saale,
                          Luise Stephani, Auerhuhnprojekt Thüringenforst,
                          Dr. Siegfried Klaus, Auerhuhn-und Waldexperte des NABU Thüringen

Die Natura 2000-Station „Obere Saale“ lädt am 2. September herzlich zu einer Exkursion in die Uhlstädter Heide ein. Es wird über ein Projekt informiert, bei dem Taurusrinder auf über 600 ha Staatswald ein neues Zuhause finden sollen.

Die Uhlstädter Heide ist ein Waldgebiet mit ausgedehnten Heidelbeerbeständen. Die typische Bodenvegetation im Vogelschutzgebiet ist von sich stark ausbreitendem Landreitgras bedroht. Die Heidelbeerbestände, wichtige Nahrungsquelle des Auerhuhns, drohen zu verschwinden. Thüringenforst und Naturforschende Gesellschaft wollen eine Fläche von ca. 600 ha Wirtschaftswald mit ursprünglichen Rinder- und Pferderassen beweiden, um das Gras zurückzudrängen – ein Pilotprojekt, welches in Mitteleuropa seinesgleichen sucht. Die Auflichtung des Unterholzes soll nicht nur Licht für die Heidelbeerbestände bieten, sondern auch den Lebensraum des Ziegenmelkers, einer nachtaktiven Vogelart, verbessern. Diese profitiert von den Mistkäfern, die sich im Kot der Rinder und Pferde entwickeln.

Die Exkursion startet um 10 Uhr an der Abzweigung „Hauswand“ zwischen Friedebach Ort und Campingplatz und dauert ca. 2 Stunden. Es ist auf angepasste Kleidung und festes Schuhwerk zu achten. Kosten fallen keine an.

Heidelandschaft

Foto: Heidelandschaft

Fotoquelle: Mauritianum / G. Baumkötter

15.08.2017 – 20:15 Uhr – Fledermaus-Exkursion rund um die Haselbacher Teiche

Das Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg lädt am 15. August – unter Leitung der Haselbacher Biologin Anja Roland – Naturinteressierte zu einer abendlichen Exkursion rund um die Haselbacher Teiche ein. Im Fokus stehen dieses Mal nicht etwa die imposanten Wasserbüffel oder die interessante Wasservogelwelt, sondern vor allem die dämmerungs- und nachtaktiven fliegenden Insektenjäger – die Fledermäuse. Das Naturschutzgebiet „Haselbacher Teiche“ bietet einer Vielzahl von Fledermausarten nicht nur zahlreiche Höhlenquartiere für die Jungenaufzucht sondern auch einen reichlich gedeckten Tisch. Entsprechend ihrer Spezialisierung nutzen sie verschiedene Lebensräume für die Nahrungssuche – zum Beispiel jagen Wasserfledermäuse dicht über der Wasseroberfläche und Große Abendsegler hoch über dem Teichgebiet. Jedoch sind für uns die geschickten „Flieger“ in der Dämmerung nicht immer leicht zu entdecken. Deshalb hat die Biologin einen sogenannten Bat(Fledermaus)-Detektor im Gepäck, mit dem sie den Exkursionsteilnehmern demonstrieren wird, wie viel „Lärm“ die für uns lautlos erscheinenden Insektenjäger veranstalten. Fledermaus-Detektoren wurden in den 1990er Jahren entwickelt, um die Ultraschall-Laute der Fledermäuse hörbar zu machen und sind heute aus der Fledermaus-Forschung nicht mehr wegzudenken. Jede Fledermausart hat dabei ihre besondere Rufcharakteristik und nutzt bestimmte Frequenzbereiche, die für das menschliche Ohr allesamt nicht wahrnehmbar sind.

Die Fledermaus-Exkursion beginnt um 20.15 Uhr an der Kläranlage in Haselbach.

Wasserfledermaus H.Weidner

Wasserfledermaus

Foto: H. Weidner

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