Veranstaltungen

08.06.2018 – 17 Uhr – Exkursion: Zum Feierabend in die Heide – wie Heckrinder und Ziegen die Heide retten.

Am 8. und 9. Juni 2018 wird im Rahmen des von Naturschutzbund und Stiftung Naturschutz Thüringen organisierten Langen Tags der Natur auf die Artenvielfalt der Thüringer Naturlandschaften und auf die vielfältigen Bemühungen zu ihrem Schutz hingewiesen. In diesem Zusammenhang bietet das ENL-Projekt „Zwergstrauchheiden Pöllwitzer Wald II“ der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg am 8. Juni eine Wanderung „Zum Feierabend in die Heide“ an. Dabei soll zunächst über die Besonderheiten der vom Menschen geschaffenen Landschaft und ihre Bewohner informiert werden. Tiere und Pflanzen der Heide benötigen viel Licht und Wärme. Durch die zunehmende Verbuschung mit Birken, Fichten und Kiefer sind ihre Lebensräume in Gefahr. Der Einsatz tierischer Landschaftspfleger bietet die Möglichkeit des Heideerhalts und der Kostenreduzierung beim Heideschutz. Bei der ca. 1,5-stündigen Wanderung wird erläutert, wie z.B. Heckrind, Esel, Pony, Schaf und Ziege die Heide des Pöllwitzer Waldes retten können.

Die Wanderung startet am Freitag dem 8.6.2018 um 17.00 Uhr auf dem Wanderparkplatz in Neuärgerniß (Gemeinde Langenwetzendorf). Sie führt auf die Heideflächen des sog. Schießplatzes. Festes Schuhwerk ist von Vorteil.

Ziege

Ziegen mögen Heidekraut. Der Verbiss des Zwergstrauches fördert gleichzeitig seine Verjüngung.

 

 

29.05.2018 – 18 Uhr – Dr. Heike Heklau (Halle): Flora und Vegetation von Sumatra (Indonesien)

Am 29. Mai, 18.00 Uhr, lädt das Naturkundemuseum Mauritianum zum Vortrag mit Dr. Heike Heklau von der Universität Halle ein. Sumatra ist die westlichste von mehreren zu Indonesien gehörenden Hauptinseln – neben Java, Bali, Neuguinea und den Molukken. Aufgrund der Lage am Äquator ist Sumatra ein Gebiet mit tropischem Regenwald, der jedoch nur noch in Resten vorhanden ist.  Auf der Insel gibt es 17 endemische Pflanzen-Gattungen. Zu den floristischen Besonderheiten gehört die vollparasitisch lebende Rafflesia arnoldii, die einen Blütendurchmesser von etwa einem Meter mit einem Gewicht von bis zu 11 kg erreicht (Bild links unten). Außerdem kommen ca. 30 Arten von Kannenpflanzen (Nepenthes) vor und auch die südlichste Kiefernart, Pinus merkusii. Im Vortrag erfahren wir auch einiges zur Kultur von Sumatra und den Menschen dieser Insel.

Sumatra (Indonesien)

Fotos: Heike Heklau

28.04.2018 – 10:00 Uhr – Dr. Elisabeth Endtmann & Felix Pokrant (Naturforschende Gesellschaft Altenburg): Die Kreuzotter im Pöllwitzer Wald – Der einzigen Giftschlange Deutschlands auf der Spur

Kreuzotter-Exkursion im Pöllwitzer Wald

Der einzigen Giftschlange Thüringens auf der Spur

Die Naturforschende Gesellschaft Altenburg lädt am 28. April 2018 erneut zu einer ca. 1,5 stündigen naturkundlichen Familien-Wanderung im Pöllwitzer Wald (Landkreis Greiz) ein. Unter dem Titel „Die Kreuzotter im Pöllwitzer Wald – Der einzigen Giftschlange Thüringens auf der Spur“ werden Felix Pokrant von der Natura 2000-Station „Auen, Moore, Feuchtgebiete“ und Dr. Elisabeth Endtmann vom ENL-Projekt „Zwergstrauchheiden Pöllwitzer Wald II“ Wissenswertes über die Lebensweise und Möglichkeiten des Schutzes der Kreuzotter vermitteln. Zwischen Heidekraut, Preisel- und Heidelbeere sowie Gras ist die Kreuzotter aufgrund ihrer Färbung und ihres eher ruhigen Verhaltens eher selten zu entdecken. Die scheue Schlange flüchtet nämlich oft vollkommen unbemerkt und greift von sich aus niemals an. In Thüringen hat die Art in den letzten Jahrzehnten massive Bestandseinbußen hinnehmen müssen. Dennoch befindet sich im Pöllwitzer Wald ein bedeutendes Vorkommen.

Bei Sonnenschein können sicherlich, wie auch im vergangenen Jahr, einzelne Kreuzottern oder Waldeidechsen beobachtet werden. Bei weniger „reptilienfreundlichem“ Wetter werden die Besonderheiten der beiden, auch an kühlere Klimabedingungen angepassten Kriechtiere anhand von lebensecht gestalteten Modellen erläutert. Um die Tiere nicht zu beunruhigen, werden die Teilnehmer gebeten, keine Hunde mitzubringen. Die Wanderung beginnt um 10.00 Uhr an der Waldschranke in Wellsdorf (Gemeinde Langenwetzendorf, oberhalb des Schullandheims). Sie führt auf die Heideflächen der sog. Lehrgrenze im Pöllwitzer Wald. Dort wird auch über die bisherigen Maßnahmen zum Heideschutz, wie z.B. die Beweidung mit Ziegen, Schafen, Ponys und Eseln und ihre ersten Erfolge berichtet. Festes Schuhwerk ist für die Teilnehmer von Vorteil.

Kreuzotter-Männchen

Kreuzotter-Männchen

04.05.2018 – 19:00 Uhr – Anja Rohland (Mauritianum): Sie kommen, wenn es dunkel wird – Ein Fledermauserkundungsabend für Kinder.

Gemeinsam begeben wir uns auf einen abendlichen Streifzug durch den Schlosspark Altenburg, um den geheimnisvollen Kobolden der Nacht auf die Spur zu kommen. Bis zum Auftauchen der ersten Fledermäuse im Schlosspark erfahrt ihr viel Erstaunliches und Wissenswertes über die verborgen lebenden Tiere. Danach geht es ausgerüstet mit einem Ultraschalldetektor auf Spurensuche. Gerne kann eine Taschenlampe mitgebracht werden.

Treffpunkt: vor dem Naturkundemuseum Mauritianum, Parkstraße 1, 04600 Altenburg

Fledermäuse

Zwergfledermäuse – typische Spaltenbewohner an Gebäuden

28.04.2018 – 08:00 Uhr – Mike Jessat (Mauritianum): Vogelstimmenexkursion auf dem Altenburger Friedhof

„Morgengezwitscher auf dem Altenburger Friedhof“

Pfeifen, zwitschern, schlagen, tirilieren, klingeln, flöten, schmettern – so verschieden sind die Gesänge unserer heimischen Vögel, die im Frühling beginnen, ihre Reviere abzustecken und Nester zu bauen.

Wer sich im Erkennen heimischer Vogelarten anhand derer Stimmen üben möchte, kann sich zu einer Vogelstimmenexkursion, am 28. April um 8.00 Uhr, unter Führung von Mike Jessat einfinden. Auf dem Weg über den städtischen und kirchlichen Friedhof in Altenburg gibt es zur Morgenstunde eine große Vielfalt zu erlauschen. Mit etwas Glück lässt sich auch der eine oder andere Vogel blicken, weshalb wir empfehlen, ein Fernglas mitzubringen. Besonderheiten in den vergangenen Jahren waren dort das mit zarter Stimme wispernde Wintergoldhähnchen und einige Male auch ein kräftig „schlagendes“ Nachtigall-Männchen.

Treffpunkt: Eingang des städtischen Friedhofs Altenburg, Grüntaler Weg, 04600 Altenburg

 

Gartenrotschwanz_W.Zimmermann klein

Gartenrotschwanz

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