Kurzmitteilung

Vortragsveranstaltung 6. Oktober um 19 Uhr

Marco Rank (Jena): Storm Chasing – Von der Leidenschaft Unwettern zu begegnen

Begegnung mit einer Superzelle im östlichen Colorado am 26.05.2017 Foto: M. Rank

Wenn sich vor dem Fenster Wolkenberge auftürmen, begibt sich eine kleine Gruppe an meteorologisch interessierten Menschen auf den Weg, um Unwetter zu beobachten. Die sogenannten Storm Chaser (deutsch: Gewitterjäger) verfolgen v.a. Gewitter und ihre Begleiterscheinungen – wie Hagel, Sturzfluten oder Tornados. Dabei analysieren und dokumentieren sie die atmosphärischen Vorgänge sowie aus ihnen hervorgehende Schäden am Boden genau. Seit mehr als 10 Jahren führt diese Leidenschaft für den Jenaer Wetterfotografen Marco Rank zu einzigartigen Naturerfahrungen. In seinem Vortrag erzählt er davon, was die Gewitterjagd ausmacht, wie sich Storm Chaser kontrolliert Gewittern annähern und welchen Mehrwert dieses Unterfangen für die Allgemeinheit bietet.  

Die Vortragsveranstaltung findet im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Schönwetter? – Wenn der Himmel seine Schleusen öffnet.“ statt. Die Sonderausstellung ist derzeit im Mauritianum zu sehen und zeigt eindrucksvolle Fotos von mitteldeutschen Wetterereignissen.

Text: M. Rank

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9. Oktober            10 – 16 Uhr Apfel- und Birnensortenschau und Obstsorten-Bestimmung

Trotz der anhaltenden Trockenheit in diesem Jahr biegen sich die Bäume einiger Apfel- und Birnensorten auch im Altenburger Land unter der schweren Last der Früchte und garantieren eine gute Ernte. Das Mauritianum lädt deshalb wieder zu einer umfangreichen Sortenschau und zum fachlichen Austausch ein. Auch dieses Mal besteht die Möglichkeit, sich Apfel- und Birnensorten aus dem eigenen Garten durch Herrn Walter Janovsky aus Kayna bestimmen zu lassen. Seit mehr als 15 Jahren stellt sich der Obstsortenkenner und leidenschaftliche Obstsortensammler aus dem Burgenlandkreis für die herbstliche Sortenschau und Beratung im Mauritianum Altenburg zur Verfügung. Nicht selten konnten die Obstschau-Besucher ein Sortiment von mehr als 200 Sorten bestaunen. Aber auch in den Gesprächen mit Walter Janovsky am Rande der Sorten-Bestimmung erhält man stets wertvolle Hinweise z. B. zu schmackhaften Sorten, zu Lagerfähigkeit, Veredlung, Obstbaumkrankheiten oder Gehölzbeschnitt.

Walter Janovsky prüft mit kritischem Blick den mitgebrachten Apfel.

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11. Oktober    19 Uhr Vortragsveranstaltung

Hartmut Sänger (Crimmitschau): Reiseerlebnisse eines Biologen: Seychellen – Wandern und Inselhopping im tropischen Archipel

Großer Seychellen Taggecko, Foto: H. Sänger

Im Sommer 2017 bereiste der Crimmitschauer Biologe Hartmut Sänger einige Inseln der Seychellen. Natürlich begeistern einen Mitteleuropäer in erster Linie Sonne, Naturstrände und türkisblaues Meer. Aber die Seychellen haben weitaus mehr zu bieten. Die etwa 115 Inseln im Indischen Ozean begeistern vor allem Naturfreunde mit ihrem biologischen Reichtum. Nur wenige Breitengrade südlich des Äquators und rund 800 Kilometer nördlich von Madagaskar liegen die Korallen- und Granitinseln im tropischen Klima und im Bereich der wetterbestimmenden Monsunwinde. Vor vielen Millionen Jahren trennten sich die Inseln vom Urkontinent Gondwana und veränderten im Gegensatz zu den Kontinenten ihre Lage kaum.

Völlig ungestört entwickelte sich bis zum 17. Jahrhundert eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Danach wurden die Seychellen erstmals besiedelt. Auf unserer Reise über die Inseln Mahe Island – Cerf Island – Praslin Island – Cousin Island – Curieuse Island – La Digue Island genießen wir die Gastfreundschaft ihrer Bewohner. Die Seychellois, vereinen in ihrer Kultur afrikanische, asiatische und europäische Vorfahren und leben auf etwa 20 der Inseln. Begleiten Sie uns auf einer traumhaften Naturreise im tropischen Archipel.

Text: H. Sänger

Pilze – geliebt, gefürchtet, geheimnisvoll.

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Samtfußrübling

Der Hallenser Biologe Dr. Bernd Ihl hat sich pünktlich zur Pilzsammel-Hochsaison mit dem interessanten Vortragsthema „Pilze – geliebt, gefürchtet, geheimnisvoll“ nach Altenburg auf den Weg gemacht. Am Dienstag, den 27. September um 19 Uhr lädt er im Vortragsraum des Naturkundemuseums Mauritianum Altenburg zu einem kleinen Streifzug in die so überaus geheimnisvolle Welt der Pilze ein. Natürlich liebt man Pilze, weil sie schmackhafte Gerichte liefern können und ihr Suchen und Finden schöne Naturerlebnisse garantiert – und man fürchtet sie, weil einige wenige von Ihnen auch tödlich giftig sind. Vor allem aber sind es geheimnisvolle, faszinierende Lebewesen, die eine essentielle Rolle in den Ökosystemen spielen.

Aber das, was die Pilzjäger sammeln, ist nur ein kleiner Teil jener geheimnisvollen Lebewesen. Verborgen in der Erde spinnen sie tatsächliche Netzwerke und verbinden Pflanzen miteinander. Warum zeigen sie sich dann als Fruchtkörper auch über der Erde? Wie und wovon ernähren sie sich eigentlich und natürlich, was sind die wirklich Gefährlichen für uns unter ihnen.

Altenburger Kindermuseumsnacht findet am 19. September 2022 statt

Am 19. September startet auch im Altenburger Naturkundemuseum Mauritianum die dritte Kinder-Museumsnacht. Zwischen 17.00 und 21.00 Uhr bietet das Naturkundemuseum Mauritianum wieder ein vielseitiges Programm für Kinder und begleitende Erwachsene rund um die aktuellen Sonderausstellungen des Museums und aktuellen Naturschutzprojekte der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg an. Dabei dreht sich alles um Lurche, Kriechtiere, Käfer und Vögel aber auch um große Weidetiere. Bastelaktionen, Wissensquiz, Bewegungsspiele oder auch der Blick durch‘s Mikroskop lassen mit Sicherheit keine Langeweile aufkommen. Zusätzlich können glitzernde Kristalle angeschaut werden. In der Sonderausstellung unseres Mitarbeiters Marco Rank „Schönwetter? Wenn der Himmel seine Schleusen öffnet.“ wollen wir das Leben der Amphibien und Reptilien in Zeiten des Klimawandels thematisieren. Wie pflanzen sich Kreuzkröte und Kammmolch fort? Was ist Dürre und wie wirkt sie sich auf die Nachkommen aus? Welche Arten sind besonders betroffen? Wo leben sie in Thüringen? Dies und mehr könnt Ihr zur Kindermuseumsnacht erfahren. Und wer bei solch breitem Angebot hungrig und durstig wird, kann sich natürlich, wie gewohnt, im Mauritianum stärken.

Wie in den Jahren vor der Pandemie tanzt, forscht und spielt das Gespenst Rüdiger neben dem Mauritianum auch im Lindenau-Museum in der Kunstgasse 1 und im Residenzschloss Altenburg.

In den Häusern findet von 17:00 bis 21:00 Uhr das nächtliche Museumstreiben statt. Um 21:30 Uhr beginnt das traditionelle Abschlusskonzert im Schlosshof.

Der Eintritt Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren ist kostenfrei, Erwachsene zahlen 1,00 €.

Die jeweiligen Programme sind zeitnah auf den folgenden Homepages abrufbar:

www.lindenau-museum.de

www.residenzschloss-altenburg.de

Einen Imbiss und Getränke gibt es in allen drei Museen.