Das Mauritianum ist vom 24.12.2021 bis 02.01.2022 geschlossen!

„Ja, wir werfen die letzten Tage im Jahr das Handtuch“, sagt Mike Jessat, Direktor des Naturkundemuseum Mauritianum in Altenburg. „Covid geht bei uns ja nicht spurlos vorbei. In den letzten Wochen mussten immer wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Hause bleiben. Meist sind diese in Quarantäne, da Angehörige sich infiziert hatten. Dann kompensierten andere den Dienst, doch irgendwann haben alle ihr Zeitkontingent aufgebraucht. Dann ist ‚Schicht im Schacht‘“, so der Museumsleiter.

Am Mittwoch dieser Woche lief die letzte Kinderveranstaltung. „Die Kinder sind sehr dankbar, dass wir das Kinderkolleg weiter angeboten haben“, sagt Kathrin Worschech, die einen Großteil der Kurse im Mauritianum durchführt. „Die Gruppenstärke haben wir halbiert und den Test aus der Schule bringen die Kinder selbst mit. Die Akzeptanz für die Hygieneregeln ist bei den Kindern sehr groß, jedenfalls bei denen, die ins Kinderkolleg kommen. Wir freuen uns sehr über das Verantwortungsbewusstsein der kommenden Generation. Maske tragen ist da Selbstverständlichkeit“, so die Biologin. Die Besucherzahlen des Naturkundemuseums haben sich im Vergleich zu den Zeiten vor der Pandemie mehr als halbiert. Wie sonst auch üblich, verbuchte das Mauritianum in den Ferien einen Anstieg von Einzelbesuchern bzw. Familien. So auch im Sommer und Herbst, wenn auch auf niedrigerem Niveau“, so Jessat. „Daher ist es bitter, gerade in den Weihnachtsferien schließen zu müssen und wir können uns nur bei all denen bedanken, die keinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten wollen – den Impfgegnern, Maskenverweigerern und „Spaziergängern“. Gut, dass es eine kommende Generation gibt“, so der Museumsleiter.