Monatsarchive: März 2019

Vortrag: Felix Pokrant (Natura 2000-Station Auen, Moore, Feuchtgebiete): „Die Kreuzotter in Thüringen“ Termin: 27. März 2019, 18 Uhr

Achtung: Der Vortrag findet an einem MITTWOCH statt.

Auffälligste Merkmale der Kreuzotter sind ihr dunkles Zickzackband auf dem Rücken sowie die, im Gegensatz zu den anderen in Thüringen heimischen Schlangenarten, schlitzförmigen Pupillen. Als einzige Giftschlage Thüringens erweckte sie jedoch in der Vergangenheit nicht immer nur Faszination sondern auch Furcht.

Felix Pokrant, Stationsleiter der Natura 2000-Station Auen, Moore, Feuchtgebiete (Träger: Naturforschende Gesellschaft Altenburg), sowie Leiter der Sonderaufgabe Amphibien- und Reptilienschutz in Thüringen beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit unseren heimischen Reptilien und wird am 27. März um 18 Uhr im Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg interessante Fakten über die Kreuzotter in Thüringen vorstellen.

Die Kreuzotter ist in Thüringen in einem starken Rückgang begriffen und weist einen schlechten Erhaltungszustand auf. Im Altenburger Land kommt sie nur noch an wenigen Standorten vor. Lebensraum der Kreuzotter sind hauptsächlich Moore, Blockhalden und lichte Wälder, aber auch struktur-reiche Zwergstrauchheiden oder Feuchtwiesen. Sie gilt als Charakterart halboffener Lebensräume. Die Gründe für den Rückgang der Art sind viel-fältig. So verschwinden durch den Strukturverlust in der Landschaft und die Zerstörung v.a. der Moore und Heiden mehr und mehr Lebensräume. Die Natura 2000-Station Auen, Moore, Feuchtgebiete beschäftigt sich mit verschiedenen Vorhaben zum Schutz der Kreuzotter. Im Fokus stehen zum Beispiel die Etablierung einer Niederwaldwirtschaft auf geeigneten Standorten sowie die Revitalisierung von Feuchtflächen.

„Jugend forscht / Schüler experimentieren“ Sonderpreis des Mauritianums

Der Jugend forscht / Schüler experimentieren Regionalwettbewerb Ostthüringen fand am 8. und 9. März in Rositz statt. Mit dabei waren 120 junge Nachwuchsforscher aus 19 Ostthüringer Schulen. Sie präsentierten in  58 Projekten ihren Ideenreichtum und ihren Spaß am Forschen und Experimentieren. Das Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg würdigte zwei Projekte mit einem Sonderpreis. Hannah Sophie Richter  von der Astrid Lindgren Grundschule in  Gera begeisterte die Jury mit ihrer Arbeit „Das Florarium und der Kaktusbaum“. Die zweite Preisträgerin ist Laura Wohlfarth von der Staatlichen Grundschule Gefell . Sie beschäftigte sich intensiv mit dem Thema „Salze – faszinierende Kristalle, auch zum Aufessen“.

Suche

Neue Beiträge

Mauritianum bei Facebook