Monatsarchive: April 2015

25.04.2015 – 08:00 Uhr – Vogelstimmenexkursion im Schlosspark Altenburg

Am Sonnabend, dem 25. April, findet im Altenburger Schlosspark die Vogelstimmenexkursionen des Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg statt. Mike Jessat stellt die Vögel des Parks vor, welche ihre Brutreviere bezogen und teilweise mit dem Nestbau begonnen haben. Es werden ca. zwanzig Vogelarten erwartet, so dass diese Exkursion gut für „ornithologische Einsteiger“ aber auch zur Auffrischung der Kenntnisse aus den Vorjahren geeignet ist. Die Exkursion beginnt um 8.00 Uhr vor dem Mauritianum. Dort ist auch der Veranstaltungsplan des Naturkundemuseums Mauritianum mit weiteren Exkursionsterminen erhältlich.

Zur Vogelstimmenexkursionen auf dem Friedhof Altenburg am 02. Mai erwarten die Vogelkundler des Mauritianums eine Vielzahl weiterer gefiederter Heimkehrer.

Veranstaltungsgebühr: 3 Euro / Person

02.05.2015 – 08:00 Uhr – Vogelstimmenexkursion auf dem Friedhof Altenburg

Am Sonnabend, dem 02. Mai, findet auf dem Altenburger Friedhof eine Vogelstimmenexkursion statt. Mike Jessat führt dort über den städtischen und kirchlichen Friedhof. Besonderheiten in den vergangenen Jahren waren dort das mit zarter Stimme wispernden Wintergoldhähnchen und einige Male auch ein kräftig „schlagendes“ Nachtigall-Männchen. Treffpunkt ist um 8.00 Uhr der Eingang des städtischen Friedhofs.

Veranstaltungsgebühr: 3 Euro / Person

21.04.2015 – 18 Uhr – Kolloquium – „Der europäische Wasserbüffel – die Abstammung, sein Verhalten und der Umgang mit ihm“

Der Naturschutzbund (NABU) hält seit 2010 im Altenburger Land Karpatenbüffel, eine vom Aussterben bedrohte Rasse des Wasserbüffels. In Süd- und Südosteuropa ist die Haltung dieser Tiere seit mehreren tausend Jahren ein wichtiger Bestandteil der Landwirtschaft. In Deutschland werden die robusten Büffel inzwischen zur Bewirtschaftung nasser Gebiete eingesetzt. Sie pflegen Auwiesen, Überschwemmungsgebiete, Tümpel und Teiche. Die Haltungsformen sind europaweit sehr unterschiedlich. In Rumänien werden die Wasserbüffel auch Hausbüffel genannt. Sie werden vereinzelt noch als Zugtiere genutzt, im Stall gehalten und gemeinsam mit Kühen und Pferden auf die Weide geschickt. In Italien werden die Tiere teilindustriell in großen Stallanlagen gehalten. Ihre sehr fetthaltige Milch bildet die Grundlage des Büffelmozzarellas. In Mitteleuropa helfen sie durch die Beweidung unrentabler, aber naturschutzrelevanter Flächen in der Landschaftspflege. Hier leben die Tiere ganzjährig im Freien. Diese neue Aufgabe sichert der aus dem Karpatenraum stammenden, überaus robusten Rasse eine Überlebenschance. Im Rahmen des von NABU und Naturkundemuseum Mauritianum durchgeführten Landschaftsentwicklungsprojektes in den Haselbacher Teichen, , sind auch Karpatenbüffel im Einsatz. In einem zu diesem Projekt gehörenden Kolloquium stellen zwei Wissenschaftlerinnen ihre Forschungsergebnisse im Mauritianum vor. Die Tierärztin Isabelle Kordian der Technischen Universität München untersuchte die Abstammung des Europäischen Wasserbüffels und referiert über deren Verhalten und dessen Umgang. Die Landschaftsökologin Doreen Enge aus Chemnitz beschäftigte sich mit der Entwicklung von Weidegebieten, die mittels Wasserbüffeln bewirtschaftet wurden. Das Kolloquium, welches sich an interessierte Bürger wendet, findet am Dienstag, den 21. April im Mauritianum statt und beginnt 18 Uhr.

 Veranstaltungsgebühr: 3 Euro / Person

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03.05.2015 – 15:00 Uhr – Naturkunde für Kinder – Was lebt in Teich und Tümpel?

Am Sonntag, dem 3. Mai möchten wir wieder einmal in einer „Naturkunde für Kinder“ mit euch auf Entdeckungsreise in die Natur gehen. Mit Wasserkescher und Lupenglas wollen wir diesmal die Tierwelt im und am Wasser erforschen. Seid ihr dabei? Dann treffen wir uns um 15.00 Uhr, am besten mit Gummistiefeln und Matschhosen, am Märchenbrunnen in Altenburg (an der Hellwiese).

 

Veranstaltungsgebühr: 3 Euro / Person

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