Kurzmitteilung

Liebe Kinderkolleg-Kinder!

Unser Kinderkolleg im Mauritianum hält für Euch wieder ein neues Kursprogramm bereit. Ihr findet es auf unserer Homepage unter „Kinderkolleg“. Bestimmt ist für Euch auch etwas Interessantes dabei! Meldet Euch bitte so schnell wie möglich an.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme am Kinderkolleg!

Eure Kursleiter

Kathrin Worschech & Cordula Winter

Kurzmitteilung

Ferienveranstaltungen im Naturkundemuseum Mauritianum vom 10.8. bis 22.8.2021

Das Mauritianum hält in der Sommerferienzeit 2021 zwei verschiedene Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche bereit. Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich:

Mail: media@mauritianum.de

Tel.: 03447 2589

„Ich packe meinen Koffer …. – Eine Reise zu den Hotspots des Klimawandels“

ab Grundschulalter

Termine jeweils 9-12 Uhr:

Dienstag 10.8.; Mittwoch 11.8.; Donnerstag 12.8. und Sonntag 15 8.

Dienstag 17.8.; Mittwoch 18.8.; Donnerstag 19.8. und Sonntag 22 8.

Wie selbstverständlich ist uns doch das WASSER – zum Trinken, zum Duschen, zum Waschen, für die Klospülung ….Ist das auch in anderen Ländern so? Packt eure Koffer und schaut euch gemeinsam mit dem Ethnologen Olaf Günther in fernen Ländern um. Lauscht seinen spannenden Erzählungen aus dem Ganges-Delta und erprobt Alltagsgegenstände und Spielzeug der Menschen aus Bangladesch, probiert euch im Aufbau eines echten afghanischen Hirtenzeltes aus, bastelt euch aus weggeworfenen Materialien nützliche Dinge oder schaut Claudius Günther, der seinen Vater als Zeichner in andere Länder begleitet hat, beim Malen über die Schulter. Die Reise in diese Länder zeigt euch aber auch die Sorgen der Menschen um das Wasser.

Workshop: „Urban Sketching“ – zeichnerisch die Welt entdecken“

ab 12 Jahre

Termine jeweils 14-17 Uhr:

Dienstag 10.8.; Mittwoch 11.8.; Donnerstag 12.8. und Sonntag 15 8.

Dienstag 17.8.; Mittwoch 18.8.; Donnerstag 19.8. und Sonntag 22 8.

Wie schnell wird heute das Handy gezückt und fix ein Foto geknipst. Aber hat man dabei das Motiv auch wirklich mit all seinen Details wahrgenommen? Wohl kaum! Urban Sketcher besinnen sich auf die Kunst, den Augenblick zu genießen. Bei dieser relativ neuen Maltechnik geht es um den Moment des Zeichnens selbst, um das bewusste Erleben des „Gesehenen“. Die Zeichner suchen sich ihre Motive in der Stadt – an Orten des alltäglichen Lebens. Hier schaffen sie kleine Kunstwerke in nur kurzer Zeit. Auf einem Spaziergang durch den Schlosspark werden wir versuchen, eigene Motive aufzuspüren und diese Momente zu erleben.

Veranstaltungs- und workshop-Leitung: Claudius und Olaf Günther

Olaf Günther ist Ethnologe und erforscht die Lebenswelten anderer Länder, vor allem in Asien. Claudius Günther absolvierte 2018 sein Abitur in Groitzsch und begab sich von 2018-2020 als Zeichner mit seinem Vater auf ethnologische Feldforschungsreisen in den Altai und nach Bangladesch. Seine Impressionen bannte er mit der „Urban Sketching“-Maltechnik auf‘s Papier.Einige seiner Bilder aus Bangladesch hängen derzeit im Mauritianum.

Claudius Günther in Aktion

Zwei neue Sonderausstellungen im Mauritianum

Mit zwei neuen Sonderausstellungen wird im Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg ab dem 3. Juli die Sommersaison eingeläutet. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes „GRÜNES IM QUADRAT“ von Museum Burg Posterstein, Residenzschloss Altenburg, Lindenau-Museum Altenburg und dem Mauritianum präsentiert das Naturkundemuseum geologische und biologische Aspekte rund um das Thema Gärten. Die Geologen des Museums führen die Besucher ca. 280 Millionen Jahre zurück ins Erdzeitalter des Rotliegend, als es heiß zuging in der Region, auf der jetzt das Altenburger Land liegt. Vulkane formten die Landschaft, was auch heute noch sichtbar ist. Porphyr steht nicht nur im Untergrund an. An einigen Stellen des Altenburger Landes ragt er gut sichtbar durch die Lößschicht. Ob der Altenburger Schlossberg, der Weiße Berg in Altenburg oder die Paditzer Schanzen – die Geschichten um diese Standorte sind lang und interessant. Aber auch kleine Aufschlüsse, in denen Porphyr als Baumaterial gewonnen wurden, erzählen von interessanten Geschichten um verborgene Gärten in der Stadt Altenburg. Daher nennt sich die Ausstellung: „Der Grund des Gartens: Porphyr“.

Das Mauritianum befindet sich am Rand des Altenburger Schlossparks, der sozusagen der „Hausgarten“ der Museumsmitarbeiter ist und für Exkursionen mit Schülern genutzt wird. Im Kinderkolleg beschäftigen sich die Kinder mit der Tier- und Pflanzenwelt des Schlossparks. Highlight der Exkursionen ist das zarte „Fräulein Zartschrecke“ – eine kleine zarte hellgrüne Heuschrecke mit superlangen Fühlern. Sie gab der Ausstellung ihren Namen: „Das zarte Fräulein Zartschrecke – Parks und Gärten als Refugien“. Die seltene Heuschrecke steht stellvertretend für viele Insektenarten, die im Schlosspark einen Lebensraum gefunden haben. Die Ausstellung erläutert, warum seltene Arten, die in der Region fast ausgestorben sind, im Schlosspark überlebt haben und warum viele sonst verbreitete Arten fehlen. So greift die Ausstellung die Frage der Kinderkolleg-Kinder auf, die sie auf ihren Kescher-Expeditionen stets beschäftigt „Wo sind nur die Schmetterlinge hin?“. In der Tat fehlen die typischen Wiesenschmetterlinge, obwohl die Schlossparkwiesen im Juni bunte Blumenwiesen sind. Die Biologen des Mauritianums legen dar, was die Insekten- aber auch Vogelarten des Parks benötigen, um zu überleben und leiten aus den Ansprüchen der Arten Vorschläge für die Parkpflege ab. Für Kinder und Familien hält das zarte „Fräulein Zartschrecke“ Rätsel bereit, die in der Ausstellung gelöst werden können.

Die Sonderausstellungen „Auerochse, Wildpferd und Co. – Mitteleuropas ausgestorbene BIG FIVE“ und „Wenn Wasser knapp wird – Lebenswelten in Bangladesch“ wurden verlängert und sind weiterhin zu sehen.

Das Große Ochsenauge, ein typischer Wiesenschmetterling, der nur auf der selten gemähten Wiese vor dem Mauritianum vorkommt.
Langgrasige Wiese vor dem Mauritianum.

Ausstellungsreihe “Grünes im Quadrat” der vier Museen im Altenburger Land

Naturkundemuseum Mauritianum

3. Juli bis 31. Dezember 2021

„Der Grund des Gartens: Porphyr“

3. Juli bis 31. Dezember 2021

„Das zarte Fräulein Zartschrecke – Parks und Gärten als Refugien

Lindenau-Museum

21. Mai bis 3. Oktober 2021

„Gärten vor der Linse – Die Gartenstadt Altenburg“

Residenzschloss Altenburg

Gartenlust und Parklandschaft – Die Geschichte des Altenburger Schlossparks

21. Mai bis 3. Oktober 2021

Museum Burg Posterstein

2. Mai bis 18. Juli 2021

#GartenEinsichten: „Wie der Gärtner, so der Garten“ – Gartenkultur als Spiegel der Gesellschaft

Kurzmitteilung

Heimlicher Bewohner gesucht!“

In alten, hohlen, aber noch lebenden Bäumen herrscht unter Umständen ein reges Treiben. Die Stämme mit ihren Spalten und Höhlen bieten z.B. Insekten, Vögeln oder Fledermäusen Unterschlupf. Andere Tiere bevorzugen dagegen den Mulm im Inneren dieser Bäume. Dazu gehört beispielsweise der seltene Eremit, auch Juchtenkäfer genannt. Der Käfer selbst und vor allem seine bis zu 7,5 cm großen Larven, leben im weichen, feuchten und bereits von Pilzen zersetzten Mulm im Inneren von Obstbäumen, Kopfweiden aber auch von Linden und Pappeln. Weitere Mulmbewohner können Nashorn- oder Rosenkäfer sein.

Der Eremit ist schon eine kleine Sensation, denn der Käfer hat in Thüringen sein Hauptverbreitungsgebiet neben dem Altenburger Land auch im Gebiet zwischen Ronneburg, Gera, Bad Köstritz, Eisenberg und Jena. Er zählt zu den prioritären Arten der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH), wobei die Bundesrepublik für seinen Schutz eine besondere Verantwortung trägt.

Die Naturforschende Gesellschaft Altenburg widmet sich in dem von der EU und dem Freistaat Thüringen geförderten ENL-Projekt „Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Lebensstätten der prioritären FFH-Art Eremit im und um das FFH-Gebiet Nr. 231 „Eremit-Lebensräume zwischen Altenburg und Schmölln““ dem Schutz des Eremiten und der Aufwertung seiner Lebensräume. Dazu zählt die Durchführung von Pflegeschnitten an alten Kopfweiden, Obstbäumen oder das Pflanzen sogenannter Zukunftsbäume. Auf der Suche nach Nachweisen dieses versteckt lebenden Käfers bitten wir Sie um Ihre Hilfe. Wenn Sie den Eremiten in oder an einem alten Baum sehen oder Ihn dort vermuten, schicken Sie bitte Ihre Informationen, mit Foto an winter@nfga.de oder melden Sie dies unter 034491/587333 bzw. den Naturschutzbehörden.

Foto: Eremit (Osmoderma eremita) Bildautor: NfGA/ C. Winter

Foto: Engerling, Larve des Eremits Bildautor: NfGA/ C. Winter

Ansprechpartner:

Projekt „Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Lebensstätten der prioritären FFH-Art Eremit im und um das FFH-Gebiet Nr. 231 „Eremit-Lebensräume zwischen Altenburg und Schmölln““

Cordula Winter und Gitte Baumkötter

Außenstelle: Am Wehrrasen 16a

04626 Schmölln / OT Großstöbnitz

Telefon: 034491/587333, 034491/582264

E-Mail: winter@nfga.de, baumkoetter@nfga.de

Larve
Eremit

Kurzmitteilung

Öffnung des Naturkundemuseums Mauritianum

Ab dem 5. Juni ist das Naturkundemuseum Mauritianum für Besucher wieder geöffnet. Zu sehen sind die Sonderausstellungen

„Wenn Wasser knapp wird – Veränderte Lebenswelten im Gangesdelta“

und

„Big Five“.

In unseren verschiedenen Sonderausstellungen gibt es außerdem auch viel zu entdecken. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.