13.12.2016 – 18 Uhr – Vortrag: Unterwegs in den kargen Steppen des Altai – eine Forschungsreise des Mauritianums 2015

Am 13.12.2016 lädt das Naturkundliche Museum Mauritianum Altenburg um 18.00 Uhr Interessierte zu einer Fotoreise in die russische Republik Altai ein. Acht Naturwissenschaftler, darunter Geologen, Geographen, Botaniker und Zoologen, sowie ein Ethnologe brachen im Juli 2015 zu einer Forschungsreise auf. Mit dem Flugzeug ging es zunächst nach Novosibirsk, dann mit dem Auto entlang des Tschuski Trakt, der ehemaligen nördlichen Seidenstraße, bis fast an die Grenze zur Mongolei. Im Mittelpunkt ihres Aufenthaltes standen die kargen, aber dennoch faszinierenden Landschaften der Kurai- und der Tschuja-Steppe sowie der sie umgebenden Bergketten. Das Gebiet ist auch heute nur sehr dünn besiedelt. Die Menschen leben dort überwiegend von der Viehzucht, teils noch immer als Nomaden. Der reich bebilderte Vortrag wird ihren Lebensalltag sowie die durch die Extreme des stark kontinental geprägten Klimas geprägten Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt des Gebietes vorstellen.

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04.12.2016 – 10 Uhr – Naturkunde für Kinder: Was wisst ihr über Aborigines, die Ureinwohner Australiens?

Australien ist ein riesiger Kontinent auf der Südhalbkugel unserer Erde. Ganz weit weg und deshalb vielen von uns unbekannt. Welche Pflanzen und Tiere leben dort? Wie heißt der bekannteste Berg? Und wovon träumen Australiens Ureinwohner, die Aborigines? Die Mitarbeiter des Mauritianums möchte allen wissbegierigen Kindern diese und andere Fragen in seiner „Naturkunde für Kinder“ am 04.12.2016 beantworten. Und da so kurz vor Weihnachten der eine oder andere sicher noch nach einem Geschenk für die Eltern oder Großeltern sucht, wollen sie mit euch zusammen ein kleines Kunstwerk im Aborigines-Stil gestalten. Wie schon zur Museumsnacht im Juni sollen Stofftaschen bedruckt werden. Um 10.00 Uhr geht es los!

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Veranstaltungsgebühr: 3 Euro / Person

29.11.2016 – 18 Uhr – Vortrag Kathrin Worschech (Mauritianum): Zurück auf leisen Pfoten – Wie stehen die Chancen für den Luchs in Thüringen?

Erst der Wolf – und nun auch noch der Luchs in Thüringens Landschaft?

Fast zeitgleich mit dem Auftauchen einer Wölfin auf dem Thüringischen Truppenübungsplatz bei Ohrdruf kehrte ein weiterer Großsäuger in unsere Wälder zurück, der scheue Eurasische Luchs. Drohen nun mit seinem Auftauchen, ähnlich wie beim Wolf, neue Konflikte mit Tierhaltern, Jägern oder Bürgern? In ihrem einstündigen Vortrag „Zurück auf leisen Pfoten – Wie stehen die Chancen für den Luchs in Thüringen?“ informiert Kathrin Worschech (Mauritianum Altenburg) am Dienstag, den 29. November um 18 Uhr im Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg über die aktuelle Situation des Luchses in Thüringen. Interessante Fragen, wie z. B.: Wo und wie viele Luchse haben sich in Thüringen angesiedelt? – Von wo wandern Luchse nach Thüringen ein? Sind es nur „Durchzügler“ oder pflanzen sie sich bereits in unseren Wäldern fort? – Gab es bereits Konflikte mit Schafhaltern und Jägern? – stehen im Mittelpunkt des reich bebilderten Vortrages. Interessenten sind herzlich eingeladen.

Noch im 17. Jahrhundert war der Luchs im Thüringer Wald nicht selten. Doch aufgrund seines attraktiven Fells und seiner gelegentlichen Übergriffe auf Nutzvieh gelangte er ziemlich bald ganz oben auf die Abschusslisten. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde die scheue Großkatze gnadenlos gejagt und schließlich ausgerottet. 1819 wurde in Thüringen der letzte Luchs im thüringischen Landkreis Gotha bei Luisenthal geschossen.

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Foto: S. Tamas/Tierpark Thale im Harz

Neue Mikroskope für die kleinen Naturforscher im Mauritianum

Für unsere kleinen Museumsbesucher ist das Mikroskopieren mit einem Stereomikroskop eine coole Sache. Borsten auf einem Fliegenauge, schillernde Schuppen eines Schmetterlingsflügels oder ein zappelnder Wasserfloh in einem Wassertropfen lassen staunende Kinderaugen leuchten. Das Thema Mikroskopieren hat daher einen festen Platz im Kinderkolleg des Mauritianums.

Im Kurs der Zweitklässler des Kinderkollegs stand an diesem Dienstag das Thema „ Kleine Welt ganz groß – ein Blick ins Mikroskop“ auf dem Kursprogramm. Insektenflügel, Federn, See-Igel, Heuschrecken-Eier, Libellen-Augen und Kristalle lagen zum Betrachten bereit. Einige Kinder hatten in kleinen Dosen ihre eigenen „Schätze“ zum Vergrößern unter dem Mikroskop mitgebracht. Doch bevor die kleinen Forscher in Aktion traten, wartete noch eine Überraschung auf sie: Frau Sonntag, Inhaberin der Südostapotheke Altenburg, übergab dem Kinderkolleg fünf neue Mikroskope im Wert von etwa 1000 Euro. Die Freude nach dem Auspacken war riesengroß, denn jetzt hatte jeder Kursteilnehmer ein eigenes Mikroskop zum Forschen.

Zehn Jahre – seit der Gründung des Kinderkollegs im Jahre 2006 – unterstützt Frau Sonntag kontinuierlich dieses beliebte Angebot für Kinder ab sechs Jahren. Nicht nur Altenburger Kinder nutzen dieses Freizeitangebot, auch aus den angrenzenden sächsischen Landkreisen kommen Interessierte zum Forschen und Entdecken in das Mauritianum. Auch Ferienkinder aus Bayern, Niedersachsen oder Hessen, die bei ihren Großeltern zu Besuch sind, schnuppern gelegentlich Kinderkolleg-Luft.

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08.11.2016 – 18 Uhr – Vortrag Harry Weidner (Großenstein): Untersuchungen zu Fledermäusen in Ostthüringen – Markierungsergebnisse bei der Fransenfledermaus

Im Naturkundemuseum Mauritianum häufen sich alljährlich im Spätsommer Anrufe überraschter Bürger, die Fledermäuse als Untermieter in ihrer Wohnung bemerken. Bei diesen „Invasionen“ handelt es sich in der Regel nicht nur um ein einzelnes Tier, sondern  meist um größere Gruppen, die sich in der Nacht durch ein geöffnetes in das Zimmer verflogen haben. Nicht nur über dieses Phänomen sondern auch über andere interessante Verhaltens- und Lebensweisen von Fledermäusen informiert am Dienstag, dem 8. November, der Fledermausforscher Harry Weidner (Großenstein) im Mauritianum Altenburg. Wie der Titel des Vortrages „Untersuchungen zu Fledermäusen in Ostthüringen –  Markierungsergebnisse bei der Fransenfledermaus“ bereits verrät, steht jedoch eine Fledermausart, die in Thüringen gefährdete Fransenfledermaus, im Mittelpunkt. Diese sowohl in Gebäuden als auch in Baumhöhlen quartiersuchende Art, verdankt ihren Namen den borstigen Haaren auf ihrer Schwanzflughaut.

Veranstaltungsgebühr: 3 Euro / Person

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Fransenfledermaus – Foto: H. Weidner

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