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Anzeigen in OVZ und OTZ (8. April 2008)

Kein Genmais im Altenburger Land!

Dieses Jahr soll in der Flur Weißbach erstmalig Genmais im Altenburger Land angebaut werden. Diese Maissorte, entwickelt vom amerikanischen Konzern Monsanto, produziert einen Giftstoff, der den Maiszünsler abtötet. Das Bundesamt für Naturschutz stellte fest, dass negative Auswirkungen auf die heimische Fauna nicht auszuschließen sind. Tatsächlich konnte mittlerweile nachgewiesen werden, dass der Genmaispollen auch auf andere Schmetterlingsarten giftig wirkt. So töten nur wenige von einer Raupe des Tagpfauenauges aufgenommene Pollenkörner diese Raupe ab. Biologen befürchten aufgrund dieser ersten Erkenntnisse bei einem flächendeckenden Anbau des Genmaises das Aussterben zahlreicher heimischer Tierarten. Das Bundesamt schließt nicht aus, dass noch weitere Tiergruppen im Nahrungsnetz, wie z.B. Tiere des Bodens, durch den Anbau des Genmaises geschädigt werden könnten. Monsanto führt mit Hilfe der beteiligten Agrarbetriebe einen flächendeckenden Feldversuch auf Kosten der heimischen Fauna durch. Ebenso unbekannt sind die Auswirkungen des Pollens der gentechnisch veränderten Maispflanzen auf Allergiker. Imker können in Zukunft nicht ausschließen, dass Deutscher Bienenhonig keinen Pollen des Genmaises enthält.

Wir fordern den Vorstand der Agrarprodukte Schmölln GmbH und alle anderen Agrarbetriebe auf, keinen gentechnisch veränderten Mais anzubauen, solange nicht alle Gefahren für Mensch, Flora und Fauna des Altenburger Landes mit Sicherheit ausgeschlossen werden können. Derzeit ist das nicht der Fall.

    Wir befürchten:
  • negative Einflüsse auf den Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt des Altenburger Landes,
  • Auswirkungen auf die Produktevielfalt und –reinheit im Altenburger Land,
  • ein negatives Image für das Altenburger Land und dadurch Auswirkungen auf Tourismus und Wirtschaft.
 

Name – Funktion und/oder Beruf/Wohn- oder Arbeitsort
 
Datum / Unterschrift
Sie können diese Seite hier herunterladen und ausdrucken!

100 Stimmen des gesellschaftlichen Lebens im Altenburger Land gegen den Anbau von Genmais

„Kein offener Protest“ hieß es in den Altenburger Medien, doch viele verantwortungsbewusste Bürger des Altenburger Landes sind besorgt über den Anbau von gentechnisch veränderten Mais bei Weißbach. Viel Unwissen herrscht vor. Es ist unverständlich, warum sich Agrarbetriebe trotz der bekannten Risiken auf den Anbau einlassen.

Um den Eindruck nicht stehen zu lassen, dass es im Altenburger Land keine Bedenken gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Mais gibt, rufen wir Sie hiermit auf, ihren Namen für eine Protestannonce in OVZ und OTZ zu geben. Angesprochen werden Personen mit beruflicher oder gesellschaftlicher Stellung im Altenburger Land, die als Verantwortungsträger wirken. Viele Personen haben schon ihr Einverständnis bekundet. Es sind Mediziner, Naturwissenschaftler, Bürgermeister, Lehrer, Pfarrer, Händler, Vereinsvorsitzende, Unternehmer und viele mehr.

Unterstützen sie den offenen Protest mit Ihrem Namen und Ihrer Position

Vorgesehen ist die Anzeige Dienstag den 8. April in OVZ und OTZ zu schalten.
Unter dem Text und dem Foto sollen fortlaufend die Unterstützer mit Name und Beruf/Position und Wohn- bzw. Arbeitsort genannt werden.

Werden Sie Multiplikator!

Unterstützen Sie das Anliegen indem Sie schnell diesen Aufruf weitergeben. Gewinnen Sie weitere Unterstützer. Kopieren Sie den Aufruf und werben Sie dafür. Werben Sie weitere Verantwortungsträger.

Und so geht es:

Die Seite mit dem Schmetterling unten ausfüllen, unterzeichnen und am besten per

  • Fax an Mike Jessat senden (Fax-Nr. 03447 892163)
  • e-mail an jessat@mauritianum.de senden
  • Post an Mauritianum, Parkstraße 1, 04600 Altenburg (Zeit für den Postweg bedenken)
Wir benötigen auch Ihre finanzielle Hilfe!

Die zwei Anzeigen werden etwa 2500 € kosten.
Diese Kosten müssen über Spenden eingeworben werden. Das geschieht über das Spendenkonto des NABU Altenburger Land e.V. Vom NABU werden dann auch die Spendenquittungen ausgestellt.

Bitte spenden Sie unter dem Vermerk "Spende Genmais" an

NABU Altenburger Land e.V.
Konto: 1101000364
BLZ: 83050200
Sparkasse Altenburger Land

Mike Jessat
Direktor Naturkundemuseum Mauritianum
Vorsitzender NABU Thüringen

Anne-Kristin Ibrügger
Superintendentin Altenburger Land

Hubertus Heitsch
Windenergieerzeugung Breesen